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" ` Die Religion unserer Tage fordert wenig vom Menschen. Sie bietet bereitwillig Trost - aber sie hat nicht den Mut zur Herausforderung. ... (Sie ist) zu Institution, Dogma, Ritus (geworden). Sie ist kein Ereignis mehr. Sich dazu zu bekennen, bedeutet weder Risiko noch Spannung. ... Die Religion verfiel ..., weil sie unverbindlich, langweilig, herrschsüchtig und schwächlich geworden ist. Wenn Glaube durch Bekenntnisformeln ersetzt wird, ritueller Vollzug an die Stelle der Anbetung tritt ..., wenn Glaube mehr ein Erbstück ist als lebendige Quelle, wenn die Religion nur noch im Namen der Autorität spricht und nicht mehr mit der Stimme des Mit-Fühlens - dann hat ihre Botschaft allen Sinn verloren. `
Mit diesen Worten begann der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel vor gut 50 Jahren sein Buch `Die ungesicherte Freiheit`. Seine zunächst an das Judentum gerichtete Botschaft trifft jedoch auch uns Christen. Religion ist nicht zuallererst die Frage, welche Bedürfnisse der Mensch in einer bestimmten Zeit, in einer bestimmten Situation hat, sondern eine Antwort auf die Frage nach der Selbstfindung des Menschen: Wie findet sich der Mensch - als Mensch !
Religion ist das Bewusstsein, das die eigentlichen Aufgaben des Menschen nicht außerhalb seiner selbst in der Welt liegen, sondern das er selbst - als Mensch - sich die wichtigste Aufgabe ist. Gott sucht sein Geschöpf, den Menschen - er sucht ihn als den, den er gewollt hat, nicht als den, zu dem sich der Mensch aus eigener Kraft und in eigener Autorität immer wieder zu machen versucht.
Alles Mit-Fühlen Gottes gilt diesem Menschen: dem, der sich verloren hat und nicht anders kann, als nach seiner ursprünglichen Berufung und Bestimmung zu suchen ... "
(aus `Die Suche nach Gottes wahrem Angesicht` von GM)
Vor dem Hintergrund des bereits nahenden Osterfestkreises können uns diese Worte vielleicht Anstoss sein, einmal wieder über unsere Orientierung und unser Engagement nachzudenken.
Rückblick
Hier noch ein paar An- / Einblicke in vergangene Geschehnisse !
weitere Bilder auf der Photoseite
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Familienkreis in Güstrow
Dienstag
31. Januar 2012
19.30 Uhr
im Gemeindehaus in der Grünen Strasse
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Aktuelles im Monat Februar 2012
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Treffen der Firmanden
Donnerstag
02. Februar 2012
um 17.30 Uhr in Güstrow
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Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess
Donnerstag
02. Februar 2012
Gottesdienste um 09.00 Uhr in Krakow am See
und um 19.00 Uhr in Güstrow
(jeweils mit Kerzenweihe)
Das Fest der Darstellung des Herrn (In Praesentatione Domini) wie es heute genannt wird, auch Mariä Lichtmess oder früher Mariä Reinigung (Purificatio Mariae), wird immer 40 Tage nach Weihnachten gefeiert und bildet somit den Übergang zur österlichen Zeit. Es ist jedoch kein Marienfest sondern ein sogenanntes Herrenfest (Fest zu Ehren Jesu Christi).
Die Griechen nannten es " Hypapante " was soviel wie " Begegnung " bedeutet, denn die Menschen begegnen insbesondere an diesem Tag dem Herrn im Tempel - in der Kirche.
Wir feiern dieses Fest jedes Jahr mit der alljährlich stattfindenden Kerzenweihe im Gottesdienst.
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Freitag
03. Februar 2012
Arbeitseinsatz
Pünktlich nach Mariä Lichtmess beginnt bei uns auch der Abbau der Krippe und der Tannenbäume.
Dazu werden ab 9.00 Uhr wieder viele fleißige Helfer gebraucht.
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Gemeindeabend
Dienstag
14. Februar 2012
um 19.30 Uhr
im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.
Thema :
" Marc Chagall "
– seine Farben, seine Symbole, seine Botschaft -
Referent: Superintendent i.R. Herr Christoph Pentz, Wismar
Sie sind herzlich dazu eingeladen.

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KFD - Abend
Donnerstag
16. Februar 2012
17.00 Uhr Treffpunkt: Kongreßhalle, Speicherstraße
- zu einem fröhlichen Kegelabend -
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Kinder- und Seniorenfasching
18. Februar 2012
14.30 - 17.00 Uhr Güstrower Gemeindehaus - Grüne Strasse 23-25
Zum närrischen Treiben sind Jung und Alt herzlich in das Gemeindehaus eingeladen.
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Kirchenkaffee

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Sonntag
19. Februar 2012
Nach dem Gottesdienst sind wieder alle recht herzlich zum
Kirchenkaffee
ins Güstrower Gemeindehaus eingeladen, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
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Aschermittwoch
22. Februar 2012
" Gedenke, o Mensch, dass du Staub bist "
Heilige Messe um 09.00 Uhr in Krakow am See
und Abendmesse um 19.00 Uhr in der Güstrower Kirche.
Was wir heute am Aschermittwoch erleben, ist nur ein Rest der feierlichen Handlung, die in früheren Zeiten (4. - 10. Jh.) mit Beginn der Fastenzeit begann.
Wer eine schwere öffentliche Sünde begangen hatte, musste dafür auch öffentliche Buße übernehmen. Diese bestand vor allem im Ausschluß aus der eucharistischen Gemeinschaft, daneben waren aber auch noch Fasten und Gebete üblich.
Vor dem Ausschluß wurde den Büßern feierlich das Bußgewand überreicht und ihr Haupt mit Asche bestreut, bevor sie aus der Kirche geleitet wurden. Diese " Ausstoßung " wurde dann später gemildert, indem sie nicht mehr öffentlich, sondern im geheimen stattfand.
Seit dem Mittelalter übernahmen dann alle Gläubigen freiwillig die Bußweihe durch die Aschebestreuung. Selbst Karl der Große holte barfuß mit den Gläubigen die geweihte Asche und begann damit feierlich die Fastenzeit.
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Treffen der Firmanden
Donnerstag
23. Februar 2012
um 17.30 Uhr in Krakow am See
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Kreuzweg
24. Februar 2012
Während der Fastenzeit immer
Freitag`s
um 17.00 Uhr
in der Güstrower Kirche.
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Exerzitien im Alltag
Montag
27. Februar 2012
18.00 Uhr
Erstes Treffen zu den " Exerzitien im Alltag ".
Beginn mit dem Gottesdienst um 18.00 Uhr geht es anschließend im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Straße weiter.
Weitere Treffen sind am 5., 12. und 19. März 2012.
Anmeldung über das Pfarrbüro möglich.
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Familienkreis in Güstrow
Dienstag
28. Februar 2012
19.30 Uhr
im Gemeindehaus in der Grünen Strasse
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Vorschau für die folgende Zeit
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Exerzitien im Alltag
Montag`s
5. / 12. und 19. März 2012
Beginn jeweils um 18.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche / Grüne Straße.
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02. März 2012
Jeweils am ersten Freitag im März feiern Frauen in ca. 170 Ländern ökumenisch den christlichen Gottesdienst zum
Weltgebetstag.
Die Liturgie verfassen dabei jeweils Frauen eines Landes für die Welt.
"Steht auf für Gerechtigkeit"
"Wie lässt sich ein Staat regieren, dessen zwei Landesteile – getrennt durch das Südchinesische Meer – über 500 Kilometer auseinander liegen? Ein Land, dessen rund 27 Mio. Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedliche ethnische, kulturelle und religiöse Wurzeln haben. Mit Kontrolle, mit Reglementierungen, mit Religion? Die Regierung des südostasiatischen Landes Malaysia versucht mit allen Mitteln, Einheit und Stabilität zu erhalten. Der Islam ist in Malaysia Staatsreligion. Alle Malaiinnen und Malaien (rund 50%) sind von Geburt an muslimisch. Chinesisch-stämmige (23,7%) und indisch-stämmige Menschen (7%), indigene Völker (11%) und Menschen anderer Herkunft (7,8%) gehören größtenteils dem Buddhismus, Hinduismus, Christentum und anderen Religionen an. Für sie gilt nur theoretisch Religionsfreiheit. Immer wieder kommt es jedoch zu Benachteiligungen der religiösen Minderheiten und zu politisch-instrumentalisierten Konflikten. So versucht man z.B. durchzusetzen, dass der Gottesname „Allah“ den Muslimen vorbehalten bleibt und Christen den Vater Jesu Christi nicht öffentlich, wie sie es gewohnt waren, „Allah“ nennen dürfen.
Malaysia, seit 1957 unabhängig, gilt als wirtschaftlich aufstrebend und ist als konstitutionelle Wahlmonarchie weltweit einzig. Seine Hauptstadt Kuala Lumpur liegt in Westmalaysia, wo ca. 80% der Bevölkerung leben. Im viel größeren Ostmalaysia, das auf Borneo liegt, leben besonders indigene Völker mit einem hohen Christenanteil.
Malaysia könnte zauberhaft sein: Mit vielen Stränden, fruchtbaren Ebenen an den Küsten, tropischem Dschungel, Hügeln und Bergen bis 4000 m versucht es mit Erfolg, Touristen anzuziehen. Ja, wenn es Korruption, Ungerechtigkeit und vor allem die Menschenrechtsverletzungen nicht gäbe! Aber man spricht unter dem Druck der Regierung am besten nicht darüber. Auch für Christinnen und Christen (gut 9%) kann es gefährlich sein, Kritik zu üben. Die Weltgebetstagsfrauen haben in ihrer Liturgie einen Weg gefunden, Ungerechtigkeiten, die „zum Himmel schreien“, anzuprangern: Sie lassen die Bibel sprechen. Die harten Klagen des Propheten Habakuk schreien zu Gott. Da sind sie gut aufgehoben. Und die Geschichte von der hartnäckigen Witwe und dem korrupten Richter aus dem Lukasevangelium trifft genau den Lebenszusammenhang der Verfasserinnen und vieler Menschen weltweit. Habakuk, der in seiner Klage – auch gegen Gott – heftig austeilen kann, ermutigt die Christinnen, auch ihrerseits im Gebet ihre Klagen Gott vorzutragen. „Wir sehen, dass unterschiedliche Auffassungen im politischen und religiösen Bereich mit Gewalt unterdrückt werden... Stimmen für Wahrheit und Gerechtigkeit werden zum Schweigen gebracht. Korruption und Gier bedrohen deinen Weg der Wahrheit, Gott.“ Darf eine Frau so mutig und offen in den politischen Raum hineinreden? Das Bild von der „stumm leidenden malaysischen Frau“, das nicht nur in Männerköpfen immer noch gültig ist, trauen sich die Weltgebetstagsfrauen im Gebet zu widerlegen. Weltweit wollen sie alle Christinnen und Christen am 2. März 2012 aufrufen, aufzustehen für Gerechtigkeit. Ermutigt durch die Zusage Jesu, die sie sechsmal in ihrer Liturgie wiederholen:
Selig sind die, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden satt werden."
Text: Renate Kirsch

Motiv 2012: "Justice", Hanna Cheriyan Varghese (Bildrechte bei Weltgebetstag - Deutsches Komitee e.V.)
02. März 2012
16.00 Uhr in Dettmannsdorf, im Gerd-Oehmke-Haus am Suckower Graben
und
19.30 Uhr im Saal der Landeskirchlichen Gemeinschaft im Grünen Winkel Nr. 5
oder
- um 19.00 Uhr in der evangelische Winterkirche in Krakow am See
Zeigen Sie ihre Solidarität und unterstützen Sie die malaysischen Frauen und Mädchen in ihrem Kampf um Gerechtigkeit.
Wie immer gibt es nach dem Gottesdienst kulinarische Kostproben des Landes.
Weitere Termine zu diesem Thema sind der :
- Informationsnachmittag am 08.02.2012 um 14.30 Uhr im Gemeinderaum der Güstrower Pfarrkirche am Markt 31
- Fernsehgottesdienst zum WGT am 12.02.2012 um 09.30 Uhr im ZDF und ein
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Tag des Ewigen Gebetes
in Krakow am See
Sonntag
04. März 2012
Nach der Heiligen Messe um 8.00 Uhr ist die Krakower Gemeinde herzlich zur Eucharistischen Anbetung eingeladen.
Dieser Sonntag bietet allen die Möglichkeit vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Kirche an der Güstrower Chaussee miteinander und füreinander im Gebet verbunden zu sein.
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Gemeindeabend
Dienstag dem 20. März 2012 um 19.30 Uhr
im Güstrower Gemeindehaus in der Grünen Strasse 23-25.
Thema :
Neues vom Buchmarkt - Literaturschau 2011
Referent: Jürgen Israel, Neuenhagen

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Zu Besuch aus Hamburg !
24. und 25. März 2012
Der " Eine Welt Laden " aus Hamburg ist an diesem Wochenende zu Gast in unserer Gemeinde.
Vor und nach den Gottesdiensten bieten sie dann wieder ihre fair gehandelten Waren an.

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Ökumenischer Jugendkreuzweg im Schloßpark Neu Sammit
Freitag
30. März 2012
um 19.00 Uhr
im Schloßpark von Neu Sammit
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