Ausstellungen und Informationen zum Verein



VRK

Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst e.V.



18273 Güstrow - Besserstraße 1

Homepage des Vereins :
www.galerie-guestrow.de



  Hans Nazcenski  Hans Naczenski Finissage - 2004  "Von Angesicht zu Angesicht" - Hans Naczenski & Severin Iben - 2005  Hans Pölkow - 2008  Ursula Räke & Nektaria Karajcic - 2008 / 2009


Seit 2004 befindet sich in den unteren Räumen des früheren Katholischen Pfarrhauses in Güstrow in der Besserstraße 1 eine Kunstgalerie.
Träger dieser Galerie ist der Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst e.V., der sich seit den 1990er Jahren um den 2007 verstorbenen Pfarrer und Künstler Hans Naczenski versammelt und 2002 gegründet hat.
Seit der Gründung finden in der Galerie regelmäßig Ausstellungen mit wechselnden Künstlern statt.


Wie finden Sie uns ? 

zum Stadtplan
 

Öffnungszeiten der Galerie

Dienstag  :     14.00 - 18.00 Uhr
Samstag  :   10.00 - 14.00 Uhr

nach telefonischer Vereinbarung unter 03843 - 682360
- oder spontan an der Eingangstür klingeln -

 




Unter dem Thema :

" Hans Naczenski und seine Künstlerfreunde "
werden mehrere Ausstellungen mit Plastiken, Grafiken und Malereien von Hans Nazcenski und seinen Künstlerfreunden stattfinden. U.a. von Wolfgang Severin Iben, Martin Jamborsky, Gotthard Boehme, Jürgen Manja, Marianne Zeiske-Berger, Wieland Schmiedel, Prof. Dr. Friedrich Lorenz und andere.

Aber auch Künstler fern dieses Kreises erhalten hier in der Galerie einen Platz um ihre Eindrücke, Schöpfungen und Werke vorzustellen.




Die aktuelle Ausstellung begann am :

16. September 2011


 Hoffnung Tibet

Fotoaustellung der Hamburger Fotografin Dorcas Platt Wagenknecht

Die Fotoausstellung mit dem Titel "Hoffnung Tibet" zeigt Fotos von dem bedrohten tibetischen Volk und ihrer Kultur nach der gewaltsamen Machtübernahme durch die Volksrepublik China.
In farbenfrohen Bilder zeigt sie ihre Faszination für das tibetische Volk mit seiner ausgeprägten Gastfreundschaft und seiner tief verwurzelten buddhistischen Lebensweise in einer kargen Gebirgslandschaft.
Im Zuge der Ausstellungseröffnung erläuterte der Lama Tashi Andreas die Philosophie der buddhistischen Spiritualität, ergänzend zu den geschilderten Eindrücken der Fotografin während ihrer mehrmonatigen Reise durch das Land.



Hoffnung Tibet 2011  Hoffnung Tibet 2011  Hoffnung Tibet 2011  Hoffnung Tibet 2011  Hoffnung Tibet 2011

Bilder der Ausstellungseröffnung

weitere Informationen:  zum Profil von Dorcas Platt Wagenknecht auf www.artoftranslation.de




Tashi Delek - Herzlich willkommen !  

Zur Geschichte Tibet`s :

Einst war Tibet zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert ein starkes Reich. Nach der Schwächung ihrer Könige im 10. Jahrhundert bildete sich dann die prägende Form der tibetischen Gesellschaft aus. Das Land war in drei unterschiedliche Besitzformen unterteilt, freier Grundbesitz, in Ländereien der adligen Familien, und Ländereien unter der Verwaltung verschiedener buddhistischer Klöster. Diese Form bestand bis in die 1950er, wobei zu diesem Zeitpunkt mehr als 700.000 der 1.25 Millionen starken Bevölkerung als vom Adel oder den Klöstern abhängige Bauern tätig waren.
Im 13. Jahrhundert wurde Tibet dann in das mongolische Reich (Yuan-Dynastie) eingebunden, wobei die weltliche Herrschaft an die Sa-skya Schule des tibetischen Buddhismus überging.
Es folgten Zwischenregierungen mit drei Herrschafts-Dynastien und während der letzten Invasion der Mongolen am Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die jüngste der vier religiösen Linien, die der Dalai Lamas, zur offiziellen Regierung erklärt (1642 unter dem 5. Dalai Lama).
Im frühen 18. Jahrhundert etablierte China sich dann das Recht bevollmächtigte Regierungsvertreter, sogenannte Amban, in Lhasa zu stationieren. Als die Tibeter im Jahr 1750 gegen China rebellierten und den Regierungsvertreter töteten, reagierte China darauf erstmalig mit dem Einmarsch seiner Truppen und der Einsetzung eines neuen Vertreters. Die tibetische Regierung führte jedoch wie zuvor ihre Arbeit fort.
Während des 19. Jahrhunderts lebten die Menschen in einem feudalen System unter den Lamas. Die großen Klöster besaßen den Hauptanteil des Landes und monopolisierten das Bildungssystem sowie die meisten wirtschaftlichen Aktivitäten und zogen Abgaben ein. Ein Handel mit dem Ausland gab es bis auf ein paar Ausnahmen mit Indien, Turkestan und China nicht.
Der Dalai Lama wurde als Oberhaupt angesehen, aber sein Einfluss schwankte mit seinen persönlichen Fähigkeiten. Durch das System der Reinkarnation gab es immer wieder lange Phasen, in denen er zu jung war, um sein Amt auszuführen. In dieser Zeit wurde der Panchen Lama als Führung des Landes angesehen.

  Geheimnisvolles Tibet  Dalai Lama  Dalai Lama 1982 beim Papst Johannes Paul

Während dieser Zeit zeigten die Briten deutliches Interesse an Tibet. Ihr Drängen auf ein Abkommen wurde jedoch von der tibetischen und der chinesischen Regierung abgelehnt. Als Antwort erreichte 1904 eine britische Expedition unter der Leitung von Francis Younghusband nach kurzen Kämpfen mit der schlecht ausgestatteten tibetischen Armee die Stadt Lhasa.
Nach der Flucht des 13. Dalai Lama in die Mongolei erwirkten die Briten mit den verbleibenden tibetischen Vertretern ein Abkommen, in dem die Öffnung der Grenze und der Handel zu Britisch-Indien begünstigt wurden. Weiterhin wurde festgelegt, dass Tibet nicht ohne Einverständnis der Briten in Verhandlungen mit anderen Ländern treten durfte. Ein Abkommen mit China 1906 wiederholte diese Bedingungen, was Tibet de facto zu einem Protektorat der Briten machte. Eine Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten fand jedoch nicht statt.
Im Jahr 1910 schickten die Chinesen eine weitere militärische Expedition, um ihren Anspruch an Tibet zu festigen. Der Dalai Lama floh erneut, diesmal nach Indien. Aufgrund der Revolution, dem Sturz der Qing-Dynastie und dem damit einhergehenden Ende des Kaisertums in China im Jahr 1911, verließen die chinesischen Truppen jedoch das Land wieder.
Der Dalai Lama kehrte 1912 zurück und zog 1913 in Lhasa ein. Nur 22 Tage später erklärte er in einer feierlichen Proklamation die förmliche Unabhängigkeit Tibets. Hierbei wurden auch die äußeren Symbole wie Flagge und Hymne festgelegt.

Während der 1920er und 1930er war China durch Bürgerkriege gespalten und durch den Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg abgelenkt, gab aber nie den Anspruch auf Tibet auf und unternahm gelegentliche Versuche, diesen auch durchzusetzen.
Nach der Machtübernahme der Kommunistischen Partei Chinas unter Führung von Mao Zedong im Oktober 1949 erwachte der Anspruch auf Tibet dann erneut. Im Jahr 1950 erreichte die Volksbefreiungsarmee das tibetische Gebiet Chamdo, wo sie nur auf minimalen Widerstand durch die schlecht ausgerüstete tibetische Armee traf. Im Jahr 1951 unterzeichneten Repräsentanten des 14. Dalai Lama und Chinas in Peking das 17-Punkte-Abkommen zur Bestätigung der Souveränität Chinas über Tibet. Das Abkommen kam jedoch nur unter dem militärischen Druck der chinesischen Armee zustande.
Die chinesische Regierung unternahm jedoch keine Versuche, das soziale oder religiöse System in dem neu geschaffenen Autonomen Gebiet Tibet zu verändern. Das östliche Kham und Amdo wurden wie jede andere chinesische Provinz behandelt. Die dort sofort umgesetzte Landreform jedoch erzeugte erste Unzufriedenheit in der Bevölkerung.
In den 1950er kam es in diesen Gebieten zu größeren Unruhen, die sich letztendlich bis ins westliche Kham und ü-Tsang ausweiteten. In Jahr 1959 behandelte die chinesische Führung den mittlerweile erwachsenen Dalai Lama jedoch mit offener Pietätlosigkeit. In einigen Teilen Tibets versuchte die Kommunistische Partei wie im restlichen China auch, Volkskommunen zu errichten. Diese Ereignisse führten zu Unruhen in Lhasa, die dann schließlich in einer Rebellion mündeten.
Der tibetische Widerstand gipfelte in einem Volksaufstand am 10. März 1959 in Lhasa.
Nach dem Beschuss des Norbulingka durch chinesische Truppen am 17. März 1959 floh der dort verweilende Dalai Lama nach Indien. Zwei Tage später brachen Kämpfe in der Stadt aus und der Volksaufstand wurde am 21. März brutal niedergeschlagen. Bei diesen Kämpfen starben laut exil-tibetischer Angaben zehntausende Tibeter.




Bisherige Ausstellungen (AS) und Event`s waren :

 ♦  " Ute Moll "
Bilder und Zeichnungen der Choreografin und Tanzpädagogin
(1. April - 2. August 2011)

Selbstbildnis    Hans Naczenski    Herbst  Spiegelung



 ♦  " Vortrag über Barlachs Fries der Lauschenden "
Ute Moll mit musikalischer Begleitung von:
Susanne und Bernadette Schulze
(14. Mai 2011)

14.5.2011  14.5.2011  14.5.2011



 ♦  AS - " Zeichnung in ihren verschiedenen Formen "
Aus dem Schaffen der drei Künstler
Wolfgang Severin-Iben, Hans Naczenski und Martin Jamborsky
(10.09.2010 bis Februar 2011)

       



 ♦  AS - Jürgen Mania  - " Zeichnungen "
(17.04. bis 30.07.2010)

     



 ♦  AS - Klaus Plotzki  - " Fragmente einer Winterreise "<
(02.10 2009 bis Januar 2010)

Ausstellung Plotzki  Immer weiter - Ausstellung Plotzki  ohne Titel - Ausstellung Plotzki  Das Paar - Ausstellung Plotzki



 ♦  AS - Hans Naczenski  und  Marianne Zeiske - Berger
(27.06.2009 bis 12.09.2009)

Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger  Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger  Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger  Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger  Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger  Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger Ausstellung Naczenski - Marianne Zeiske-Berger



 ♦  AS - Byzantinische Ikonen
(02.10.2008 bis Januar 2009)

Ab dem 02. Oktober 2008 zeigte die Galerie erstmals über 50 byzantinische Ikonen
der Ikonenmalerinnen Nektarija Karajcic (eine serbisch-orthodoxe Nonne)
und Ursula Räke (Ikonenmanufaktur Altenmedingen / OT Eddelstorf).

Nektarija Karajcic und Ursula Räke   Nektaria Karajcic   Ursula Räke   Gottesmutter Maria   Erzengel Michael

Weiterhin wurden seit Jahresanfang 2009 Ikonenmalkurse unter Leitung von Frau U. Räke angeboten.

Da die Ikonenmalkurse in unserer Galerie sehr gut angenommen wurden,
können sie bei Interesse und nach Absprache auch weiterhin in unserem Vereinshaus angeboten werden.


           



 ♦  AS - Fotoausstellung von Hans Pölkow
(09.05.2008 bis September 2008)



 ♦  AS - Hans Naczenski
(01.01.2008 bis 12.04.2008)



© Text & Bilder: VRK - Reinhard Schlegel

 


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