Aktuelles im laufenden Monat



Gottesdienste - Religionsunterricht  

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Gruppen & Vereine  


        Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst  

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"Ex nihilo, nihil, ad nihilum" diese Inschrift findet sich auf einem altrömischen Grabmonument: aus nichts, nichts, auf nichts hin ...
"Gestern: das war doch kein Leben morgen: da wird das Leben nicht mehr sein also gilt nur das Jetzt und das Heute, um vom Kuchen des Lebens ein möglichst großes Stück zu ergreifen ..."
Diese tragische Deutung des Menschen und seines irdischen Daseins scheint heute schon fast zur Allgemeinüberzeugung geworden zu sein. Unsere Eltern haben uns das biologische Leben geschenkt ohne uns zu fragen, ob wir leben wollen oder nicht. Sie taten es noch in der Überzeugung, dass es gut ist zu leben, dass dieses menschliche Leben ein Geschenk ist an sie selbst, und an das neugeborene Kind. Aber sie waren auch überzeugt, dass dieses neue Leben ein zerbrechliches Geschenk ist, vielleicht sogar ein zweifelhaftes, wenn man auf die Lebensumstände der heutigen Welt schaut. Ein Geschenk, das abgesichert werden muss: durch ärztliche Vorsorgeuntersuchungen, abgeschlossene Lebensversicherungen, ein schon bei der Geburt angelegtes Sparkonto, ein ausgeklügelter Ausbildungsplan usw. ... Und sie gaben uns noch etwas mit: die Taufe als "Medizin gegen den Tod", gegen die Zeitlichkeit dieses Lebens, als Gewähr für das wahre Leben. Seither liegt es an uns selbst, diese Geschenke zu erkennen und anzunehmen, nicht nur: mit ihnen zu leben, sondern uns "in sie hinein-zu leben"...
Wer bin ich als Mensch? Zu welchem Menschen bin ich bis heute geworden? Und welcher Mensch könnte ich sein?
Liest man heute - nach über 50 Jahren die Ansprache, die Papst Johannes XXIII. zur Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 11. Oktober 1962 gehalten hat, dann begegnet man nicht nur einem Programm für das damals beginnende Konzil, sondern aus heutiger Sicht auch einem Programm für eine krisengeschüttelte Kirche. Mit dieser Eröffnungsansprache scheint das Konzil als Ganzes einen Weg eröffnet zu haben, der noch lange nicht zu Ende gegangen ist im Gegenteil: wir sind immer noch dabei, gerade einmal die ersten tastenden Schritte dieses Weges zu gehen. Heute erscheint es dringender als je zuvor, jene Fragen und Problemfelder weiterzuführen, die das Konzil eröffnet und ermöglicht hat, um so seiner inneren Intention wirklich gerecht zu werden.
"Doch es ist nicht unsere Aufgabe, diesen kostbaren Schatz (des christlichen Glaubens) nur zu bewahren, als ob wir uns einzig und allein für das interessieren, was alt ist, sondern wir wollen jetzt freudig und furchtlos an das Werk gehen, das unsere Zeit erfordert, und den Weg fortsetzen, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten zurück gelegt hat." (Johannes XXIII.)
"Was die Zeit erfordert ..." damit ist jenes Zauberwort von den "Zeichen der Zeit" eingeläutet, das seither durch das Denken und Reden der Kirche bis heute geistert.
Auch bei uns wird durch den Aufbau des neuen pastoralen Raumes ein neues Kapitel der Gemeindegeschichte geschrieben. Es scheinen nur noch - Leuchtturmartig - Zentren in diesem Raum wichtig zu sein, aber ein Herz ohne Körper ist seiner Sinnhaftigkeit beraubt. Und ein bereits "blutarmer Körper" ist ohne "frisches Blut" zum Absterben verdammt.
Unser Glaube wird nun zu einem neuen Maßstab, bestimmt unser weiteres Denken und Tun und damit auch das Weiterleben oder Sterben unserer Pfarrei innerhalb des neu definierten Raumes. Ohne Gemeinschaft wird es aber über kurz oder lang auch keinen Glauben mehr geben. Es ist diese Dimension, die deutlich werden lässt, dass Gottes Gegenwart und Wirksamkeit in der Welt auch von unserer weiteren Mitarbeit abhängig ist.
"Aber damit wir unseren Glauben leben und auch lieben können, damit wir Gott lieben können und damit recht auf ihn zu hören fähig werden, müssen wir wissen, was Gott uns gesagt hat; muss unser Verstand und unser Herz von seinem Wort berührt werden." (Benedikt XVI.)
"Es ist der Jünger von heute, der in Anbetracht einer Wirklichkeit verstummt ist, die glauben macht, dass man nichts tun kann, um so viele Ungerechtigkeiten zu überwinden ..." sagte Papst Franziskus in der Osternacht 2018. Gottes Botschaften seien immer für Überraschungen gut.
Die Frage sei, was das für Christen heute bedeute: "Was mache ich, was machst du heute?", fragte er.
Bitten wir daher den Herrn um Barmherzigkeit, Liebe, Kraft und Zuversicht auf unserem weiteren Weg.

 









    

An die 60.000 Messdiener aus 19 verschiedenen Ländern treffen sich vom 30. Juli bis zum 3. August zur zwölften internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom. Sie alle wollen - getreu dem biblischen Motto - Frieden suchen und ihm nachjagen (Psalm 34,15b).
Eine größere Pilgerreise für Messdiener hat es noch nie gegeben. Der Höhepunkt ist am Dienstagabend eine Sonderaudienz bei Papst Franziskus.

Wer aktuelle Infos zur Ministrantenwallfahrt direkt aus erster Hand wünscht? Hier kann er sich von unseren MINIS informieren lassen:

Ministrantenwallfahrt ROM 2018  

Link zur Blogseite unserer MinistrantInnen - [Alt]+[]




Einen Fotoblock dazu gibt es auch auf Facebook unter "Ministranten Güstrow"
https://www.facebook.com/ministranten.guestrow.7
oder auf Instagram:
https://www.instagram.com/ministrantenguestrow/

 



 

Aktuelles zum Monat August 2018




Sommerferien

Juli - August

Sommerferien & Urlaubszeit bedeutet auch:
KEINEN Ministranten- und Lektorenplan,
wer also zum Gottesdienst kommt, schaue bitte vorher in die Sakristei, ob sein Dienst benötigt wird.
DANKE !

 





Ermländertreffen

Sonntag
05. August 2018

Beginn : 12.00 Uhr

in der Katholischen Kirche Marä Himmelfahrt Güstrow
Grüne Strasse 23-25

Anschließend ist Gelegenheit zum Mittagessen und zum Gespräch. Eine Kaffeetafel mit gemütlichem Beisammensein folgt.
Zum Abschluss wird ab 16.00 Uhr die Ermländische Vesper gefeiert.

 





               

15. August 2018

Hochfest der
" AUFNAHME MARIAS IN DEN HIMMEL "


18.00 Uhr Heilige Messe zum Patronatsfest unser Kirche

Das Hochfest der Aufnahme Marias mit Leib und Seele in den Himmel erinnert uns mitten im Sommer daran,
was unsere wahre und endgültige Wohnstatt ist: das Paradies.
Wie der Hebräerbrief hervorhebt,
" haben wir hier keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir suchen die künftige " (13, 14).
Im Glaubensgeheimnis, das wir an diesem Tag betrachten,
enthüllt sich klar die Bestimmung jeder menschlichen Kreatur:
der Sieg über den Tod, um ewig mit Gott zu leben.

" Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ " (Lk 1, 45).


     

St. Mariä Himmelfahrt

begeht am 25. August 2018  ihr  89jähriges Kirchweihfest

18.00 Uhr - FESTGOTTESDIENST
- anschließend Imbiss -

ab 19.30 Uhr - Konzert Kiever Orgeltrio
- in der Kirche in der Grünen Strasse 23-25

Das Kiever Orgeltrio unter der Leitung von Prof. Ortwin Benninghoff hat schon mehrere Male,
immer in unterschiedlicher Besetzung,
die Besucher in unserer Kirche begeistert.


Lassen auch Sie sich überraschen !

 





Schuljahreseröffnungsgottesdienst

Dienstag
21. August 2018

In diesem Jahr findet der Schuljahreseröffnungsgottesdienst um 15.30 Uhr in der Katholischen Kirche in Güstrow statt.

 





Ökumenisches Gemeindefest
26. August 2018


   Beginn: 14.00 Uhr mit einer Andacht
auf dem Heilig-Geist-Platz - Ecke Gleviner / Lange Straße


Seit Jahren schon liebgewordene Tradition ist das alljährliche gemeinsame Gemeindefest der christlichen Kirchengemeinden unserer Stadt.

 

Programmpunkte sind:

Beginn: 14.00 Uhr Andacht
- anschließend Kaffee und Kuchen
- Klönsnack
- Möglichkeit zum Besuch des Krippenmuseums
- Basteln und Spiele für Kinder auf dem Spielplatz der Kerstingschule
- abschließend: Grillen

 





Das Leben und der Tod sind auf der Erde untrennbar miteinander verbunden.
Und so feierrn wir im August mit dem Patronats- und Kirchweihfest alljährlich das Leben,
aber wir gedenken auch im Besonderen einer Seelsorgehelferin der unsere Gemeinde viel zu verdanken hat.

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Sr. Christel Barkhoff
* 1891 - † 1945


Die Arbeit in der Frühzeit unserer Gemeinde war durch den Zuzug von Gläubigen aus den Abstimmungsgebieten des 1. Weltkrieges so umfangreich geworden, dass am 15. September 1925 Sr. Christel als Gemeindehelferin (in Tracht) aus Essen zu uns als Hilfe kam.
Sie war während des Krieges als Krankenschwester im Felde gewesen, hatte anschließend in Freiburg ihre Ausbildung als Seelsorgshelferin erhalten und war dann 6 Jahre in der katholischen Diaspora tätig gewesen. Durch die Vermittlung des Bonifatiusvereins kam sie dann zu uns, und wurde ein Segen für die noch junge Pfarrgemeinde.

Es war am 27. August 1945, als sie, nach nur 5 Tagen dem Typhus erlegen, gegen 22.00 Uhr in den Armen ihrer Freundin ihre Seele dem Herrgott zurückgab.
Ein großer Zug begleitete sie am 31. August hin zu ihrer letzten Ruhestätte auf dem Güstrower Friedhof. Blumen und nochmals Blumen sah man in den Händen der Großen und Kleinen! Alle wollten in ihrer sommerlichen Schönheit ihr Grab schmücken - und sie füllten es bis an den Rand.
Nun ruht sie der Auferstehung entgegen, fern ihrer Heimat und ihrer Lieben, aber inmitten ihrer Gemeinde, der sie 20 Jahre lang im Dienste Gottes ihre Liebe geschenkt hat. Ein schlichtes Eichenkreuz schmückte Jahrzehntelang ihr Grab. Heute befindet sich ihre Ruhestätte zusammen mit denen der Priester Engmann, Niemeyer und Naczenski in einer gemeinsamen Grabstelle, die vom Rauschen der sie umgebenen Bäume umweht wird.
Auch 71 Jahre später, haben viele Sie nicht vergessen und gedenken ihrer in Dankbarkeit. Sie hat zwar schon lange das Irdische verlassen, aber lebt doch weiter in dem was Sie mit aufgebaut hat.

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Seniorenwallfahrt nach Salem

Mittwoch
29. August 2018

  
Auch in diesem Jahr findet wieder eine Seniorenwallfahrt nach Salem statt.

Abfahrt von der Bushaltestelle "TREFF" in Krakow um 7.30 Uhr
und vom Busbahnhof in Güstrow um 8.00 Uhr


 - Gottesdienstbeginn um 10.00 Uhr

 - Rückfahrt gegen 16.00 Uhr

 

 



 

Vorschau für die folgende Zeit



 


Das Thomas-Morus-Bildungswerk Schwerin
und die
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege (FHöVPR)
zeigen die Ausstellung:


Die Weiße Rose Gesichter einer Freundschaft

vom 6. 25. September 2018

  im Foyer des Hauptgebäudes der FHöVPR
Goldberger Str. 12-14, 18273 Güstrow


" Die Ausstellung wurde vom Münchner Verein kultour-innovativ erarbeitet und ist dem Gedenken an die Mitstreiter der Weißen Rose gewidmet. Sie widersetzten sich dem nationalsozialistischen Terrorsystem und mussten dafür sterben. Ihr Tod vor 75 Jahren ist Vermächtnis und Verpflichtung.
Gedenken allein kann dazu führen, unerreichbare, heroische Geschichtsfiguren vorzustellen. Es ist das Anliegen der Exposition, aus der Vergangenheit heraus Menschen mit all ihren Schwächen und Stärken hervortreten zu lassen.
Zum Kern der Weißen Rose gehörten fünf Studenten und ein Hochschullehrer. Was sie in Freundschaft miteinander verband, war ihre Leidenschaft für das Leben, war gemeinsame Begeisterung für Natur und Literatur, für Kunst und Musik.
Doch die Widrigkeiten, denen sie im menschenverachtenden Staat ausgesetzt waren, schärften in ihnen den Blick für das Wesentliche. Bald wurde ihnen klar, dass man ablehnen musste, was sich der Freiheit des Menschen entgegenstellte.
Im Vertrauen zueinander wuchs ihnen die Kraft zum politischen Handeln. Im Herbst 1942 erlebten einige von ihnen den Krieg im Osten und das Warschauer Ghetto. Dies bestärkte sie in der Ablehnung der Diktatur und forderte ihren Widerstand heraus.
Die historischen Fakten geben dazu den Rahmen.

Sie sind eingeladen, den Protagonisten der Weißen Rose selbst zu begegnen. "


Infos: German Schwarz

 

 

 



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letzte Aktualisierung - 30. Juli 2018